Luca A. Degunda Artist

Selected Projects (2008—2013)

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Lost in Tugium
Lost in Tugium
Lost in Tugium
Lost in Tugium
Lost in Tugium

Lost in Tugium

2012

– exhibition, lost in tugium, public art, zug

Die Nase: epoxy resin, wood, styrofoam, paint, about 260 x 130 x 160 cm

Part of the exhibition "Lost in Tugium", Zug.

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Man kann immer der Nase nach gehen, sich auf die eigene Nase verlassen, auch wenn man mal auf ebendiese fällt. Dann muss man sich als Naseweis an der eigenen Nase nehmen. Machmal hat man die Nase im Wind, die Nase vorn, ist andern immer eine Nasenlänge voraus, schnappt jemandem etwas vor der Nase weg und manchmal sieht man nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze auch wenn man etwas direkt vor der Nase hat.

Man kann jemandem etwas auf die Nase binden, jemandem auf der Nase herumtanzen oder seine Nase in etwas hineinstecken, das einen eigentlich gar nichts angeht; man kann seine Nase in alle Töpfe oder zu tief ins Glas stecken. Danach hat man vielleicht die Nase gestrichen voll.

Wenn man jemanden an der Nase herumführt oder jemandem eine lange Nase macht, kriegt man vielleicht eins auf die Nase, einen Nasenstüber oder wird als Rotznase bezeichnet. Man kann alleine näseln, oder auch zu zweit; über jemanden, des- sen Nase einem einfach nicht gefällt, rümpft man vieleicht die Nase.

Man kann jemanden mit der Nase auf etwas stossen, jemandem et- was unter die Nase reiben; mann kann sich eine goldene Nase ver- dienen, dann trägt man die Nase hoch; oder man kriegt jemanden vor die Nase gesetzt.

Als Spürnase hat man einen guten Riecher und trotzdem muss man manchmal jemandem jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen; doch bestimmt nicht den Supernasen!